Die Berichte über ein mögliches Aus für die ADAS-Allianz zwischen CARIAD und Bosch sowie Spekulationen über den Zukauf externer Lösungen sorgen für große Unruhe in der Belegschaft. Für uns ist klar: Autonomes Fahren und Fahrerassistenzsysteme sind Zukunftstechnologien und zentrale Bestandteile der Wertschöpfung im Volkswagen Konzern.

CARIAD hat den Auftrag, diese Kompetenzen konzernweit zu entwickeln und zu steuern. ADAS ist eine Schlüsseltechnologie und ein entscheidender Baustein in der Entwicklung zum Autonomen fahren, die Abkürzung steht dabei für „Advanced Driver Assistance Systems“. Gemeint sind damit die Fahrerassistenzsysteme, die den Weg zum autonomen Fahren ebnen, wie Spurhalteassistenten, automatische Notbremsungen oder adaptive Geschwindigkeitsregelungen. Vor diesem Hintergrund sehen wir die Berichte sowie die Entscheidung über das Ende der ADAS-Allianz zwischen CARIAD und Bosch sowie mögliche externe Lösungen mit großer Sorge. Wie geht es nun weiter in diesem Zukunftsfeld im Konzern? Für uns ist klar: Das Know-how für autonomes Fahren muss im Volkswagen Konzern und in Deutschland erhalten bleiben.
CARIAD hat den Auftrag, zentrale Zukunftstechnologien wie ADAS konzernweit zu entwickeln und voranzutreiben. Wer diese Technologie zukauft, gibt Wissen, Wertschöpfung und Zukunftsfähigkeit aus der Hand. Deshalb braucht es eine leistungsfähige Inhouse-Lösung für den gesamten Konzern – entwickelt aus eigener Kraft und für die Zukunft der Beschäftigung. Deshalb gilt: Finger weg von unserem digitalen Werk! Denn Know-how entsteht durch Entwicklung und Erfahrung – nicht durch den Einkauf fertiger Lösungen.